Wird Ihr Unternehmen in zwölf Monaten mehr wert sein?

Viele Unternehmer arbeiten hart. 

Sehr hart. 

Sie gewinnen neue Kunden, entwickeln neue Angebote, lösen Probleme, führen Mitarbeitende und treffen täglich unzählige Entscheidungen. 

Die meisten Unternehmer setzen sich Ziele. 

Mehr Umsatz. 

Höhere Gewinne. 

Neue Kunden. 

Neue Mitarbeitende. 

Doch nur wenige stellen sich eine viel wichtigere Frage:

Blogartikel teilen E-Mail LinkedIn WhatsApp

Wird mein Unternehmen in zwölf Monaten tatsächlich mehr wert sein als heute? 

Umsatz und Gewinn sind wichtig. Doch sie sind nur ein Teil der Gleichung. 

Ein Unternehmen wird nicht automatisch wertvoller, nur weil es wächst. 

Viele Unternehmer steigern ihren Umsatz und stellen gleichzeitig fest, dass die Komplexität zunimmt, die Abhängigkeit vom Eigentümer wächst und die Risiken grösser werden. 

Aus Sicht eines potenziellen Käufers kann ein grösseres Unternehmen deshalb sogar weniger attraktiv sein als zuvor. 

Wenn Sie Ihr Unternehmen kontinuierlich zu einem attraktiven Kaufkandidaten entwickeln möchten, lohnt es sich, auf die Faktoren zu konzentrieren, die den Unternehmenswert tatsächlich beeinflussen. 

Hier sind neun Massnahmen, die einen spürbaren Unterschied machen können. 

1. Machen Sie zwei Wochen komplett frei 

Nicht erreichbar. 

Keine E-Mails. 

Keine Anrufe. 

Keine Entscheidungen. 

Nach Ihrer Rückkehr werden Sie schnell erkennen, welche Prozesse funktionieren – und welche ausschliesslich von Ihnen abhängen. 

Jeder Engpass zeigt Ihnen, wo Systeme, Verantwortlichkeiten oder Führungskräfte fehlen. 

2. Dokumentieren Sie jeden Monat einen Prozess 

Viele Unternehmer wissen, dass sie ihr Wissen dokumentieren sollten. 

Doch die Aufgabe wirkt oft überwältigend. 

Deshalb reicht ein einfacher Vorsatz: 

Dokumentieren Sie jeden Monat einen wichtigen Prozess. 

Nach einem Jahr verfügen Sie über zwölf dokumentierte Abläufe, die Ihr Unternehmen unabhängiger von einzelnen Personen machen. 

3. Geben Sie mindestens eine Kundenbeziehung ab 

In vielen Unternehmen ist der Eigentümer noch immer der wichtigste Ansprechpartner für die grössten Kunden. 

Das wirkt zunächst positiv. 

Aus Sicht eines Käufers ist es jedoch ein Risiko. 

Je früher wichtige Kundenbeziehungen auf andere Mitarbeitende übertragen werden, desto unabhängiger wird das Unternehmen. 

Das Ziel: 

Kein Schlüsselkunde sollte ausschliesslich wegen Ihnen Kunde bleiben. 

4. Erweitern Sie Ihr Lieferantennetzwerk 

Verlässliche Lieferanten sind wertvoll. 

Eine zu starke Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten hingegen erhöht das Risiko. 

Bauen Sie bewusst alternative Bezugsquellen auf. 

Das stärkt Ihre Verhandlungsposition und erhöht die Stabilität Ihres Unternehmens. 

5. Schaffen Sie wiederkehrende Umsätze 

Die wertvollsten Unternehmen können einen grossen Teil ihrer zukünftigen Einnahmen bereits heute abschätzen. 

Genau deshalb werden wiederkehrende Umsätze von Käufern besonders geschätzt. 

Ob Serviceverträge, Wartungsvereinbarungen, Abonnements oder wiederkehrende Dienstleistungen: 

Jeder Schritt in Richtung planbarer Umsätze erhöht die Attraktivität Ihres Unternehmens. 

6. Schaffen Sie Ordnung bei wichtigen Verträgen 

Wenn ein Käufer Interesse zeigt, beginnt die Due Diligence. 

Spätestens dann müssen Mietverträge, Lieferantenvereinbarungen, Arbeitsverträge und weitere wichtige Dokumente verfügbar sein. 

Je besser Ihre Unterlagen vorbereitet sind, desto reibungsloser verläuft ein späterer Verkaufsprozess. 

7. Prüfen Sie die Übertragbarkeit Ihrer Verträge 

Viele Unternehmer übersehen einen kritischen Punkt: 

Nicht jeder Vertrag bleibt bei einem Eigentümerwechsel automatisch bestehen. 

Lassen Sie prüfen, ob wichtige Vereinbarungen auch bei einer Veränderung der Eigentumsverhältnisse weiter gültig bleiben. 

Ein scheinbar kleines Detail kann später über den Erfolg einer Transaktion entscheiden. 

8. Messen Sie die Zufriedenheit Ihrer Kunden 

Zufriedene Kunden kaufen häufiger. 

Zufriedene Kunden empfehlen häufiger. 

Beides wirkt sich direkt auf den Unternehmenswert aus. 

Ein bewährtes Instrument dafür ist der Net Promoter Score (NPS). 

Er zeigt nicht nur die Loyalität Ihrer Kunden, sondern liefert wertvolle Hinweise auf zukünftiges Wachstumspotenzial. 

9. Kennen Sie Ihren Ausgangspunkt 

Jede Verbesserung beginnt mit einer Standortbestimmung. 

Viele Unternehmer kennen ihren Umsatz. 

Viele kennen ihren Gewinn. 

Die wenigsten kennen jedoch die wichtigsten Faktoren, die ihren Unternehmenswert beeinflussen. 

Wer den aktuellen Stand kennt, kann gezielt an den Hebeln arbeiten, die den grössten Einfluss auf den zukünftigen Unternehmenswert haben. 

Die entscheidende Frage 

Wenn Sie in einem Jahr auf Ihr Unternehmen zurückblicken: 

Werden Sie lediglich ein grösseres Unternehmen besitzen? 

Oder ein wertvolleres? 

Das sind zwei völlig unterschiedliche Ziele. 

Die erfolgreichsten Unternehmer konzentrieren sich nicht ausschliesslich auf Wachstum. 

Sie arbeiten kontinuierlich an den Faktoren, die ihr Unternehmen attraktiver, unabhängiger und widerstandsfähiger machen. 

Denn niemand weiss, wann sich eine Opportunität ergibt. 

Ein Exit – also der vollständige oder teilweise Verkauf eines Unternehmens – lässt sich nicht exakt planen. 

Deshalb entwickeln die erfolgreichsten Unternehmer ihr Unternehmen nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt hin. 

Sie entwickeln es kontinuierlich zu einem attraktiven Kaufkandidaten. 

Und genau das steigert langfristig ihren Handlungsspielraum, ihre Freiheit und den Wert ihres Unternehmens. 


Wie strategisch relevant ist Ihr Unternehmen?

Wenn Sie wissen möchten, wie attraktiv Ihr Unternehmen aus Sicht eines Käufers aufgestellt ist, dann ermitteln Sie Ihren Value Builder Score™.

Er zeigt Ihnen, wie stark Sie in den acht entscheidenden Werttreibern aufgestellt sind – und wo noch Potenzial liegt.

Denn ein hoher Multiplikator entsteht nicht zufällig.

Er wird gebaut.



 
Weiter
Weiter

Dreht sich Ihr Unternehmen um Sie? 9 Warnsignale eines Hub-and-Spoke-Unternehmens