Liquidität.

Eine verborgene Kennzahl, die den Wert Ihres Unternehmens treibt

Viele Unternehmer sprechen über Umsatz. Manche über Gewinn.

Nur wenige sprechen über das, was den Unterschied macht.

Liquidität.

Sie wissen, dass Umsatz und Profit den Wert Ihres Unternehmens beeinflussen. Doch wenn es ernst wird – wenn ein Investor prüft, wenn ein Käufer rechnet, wenn ein Exit (also der vollständige oder teilweise Verkauf eines Unternehmens) konkret wird – zählt etwas anderes mit gleicher Wucht:

Ihr Cashflow.

Blogartikel teilen E-Mail LinkedIn WhatsApp

Cash ist Realität. Gewinn ist Interpretation.

Gewinn entsteht in der Buchhaltung. Cash entsteht auf dem Konto.

Angenommen, Sie verkaufen eine Dienstleistung für 10.000 CHF, die Sie über drei Monate erbringen.

In Ihrer Erfolgsrechnung erscheinen jeden Monat 3.333 CHF Umsatz. Sauber verteilt. Korrekt periodisiert.

Aber auf Ihrem Bankkonto liegen vom ersten Tag an 10.000 CHF.

Und genau dort beginnt Wertsteigerung.


Warum Cashflow Ihren Unternehmenswert direkt beeinflusst

Beim Verkauf Ihres Unternehmens stellt der Käufer nicht nur einen Scheck aus.

Er stellt zwei aus:

1. Einen an Sie persönlich.

2. Einen an Ihr Unternehmen – um das notwendige Working Capital zu finanzieren.

Beide Beträge stammen aus demselben Budget.

Das bedeutet:

Je weniger Kapital der Käufer in Ihr Unternehmen einschießen muss, um Löhne, Miete und laufende Verpflichtungen zu decken, desto mehr kann er Ihnen bezahlen.

Ein Unternehmen mit starkem Cashflow ist kein Kapitalverbraucher. Es ist ein Kapitalgenerator.

Und Kapitalgeneratoren erzielen höhere Bewertungen.

Das Gegenteil gilt ebenso.

Ist Ihr Unternehmen ein „Cash-Sauger“, kalkuliert der Käufer zusätzlichen Kapitalbedarf ein. Dieser Betrag reduziert unmittelbar den Preis, den Sie erhalten.

Cashflow ist kein Nebenwert. Er ist Preishebel.


Der unterschätzte Hebel: Investitionsdisziplin

Viele Unternehmer verlieren Liquidität nicht im operativen Geschäft – sondern bei Investitionen.

Ein klassisches Beispiel aus der Gastronomie:

Man sagt, ein Restaurant werde erst nach drei Insolvenzen profitabel.

Der erste Inhaber kauft alles neu: Profiküche, High-End-Geräte, komplette Ausstattung. Die Eröffnung glänzt. Das Konto nicht. Nach einem Jahr ist das Kapital aufgebraucht.

Die zweite Eigentümerin kauft die Ausstattung günstiger – 70 Rappen pro Franken. Immer noch zu teuer. Auch sie scheitert.

Der dritte Betreiber kauft für 10 Rappen pro Franken. Er schont seine Liquidität. Er überlebt.

Nicht wegen besserem Essen. Sondern wegen besserem Cash-Management.


Strategische Fragen, die Wert schaffen

  • Müssen Sie wirklich neu kaufen – oder reicht gebraucht?

  • Können Sie Maschinen teilen statt besitzen?

  • Ist Mieten in Ihrer Situation klüger als Kaufen?

  • Welche Investitionen verbessern Ihren Cash-Zyklus – und welche verschlechtern ihn?

Liquidität ist Freiheit.

Und Freiheit ist Verhandlungsmacht.


Die Bewertungs-Wippe

Im Value Builder System™ nennen wir dieses Prinzip die Bewertungs-Wippe (Valuation Teeter-Totter).

Sie ist einer der acht entscheidenden Werttreiber eines Unternehmens.

Gewinn beeinflusst Ihren Multiplikator. Cashflow beeinflusst Ihren Preis.

Wer nur auf Gewinn schaut, sieht die halbe Wahrheit. Wer Cashflow versteht, baut ein attraktives Kaufobjekt.

Und genau das ist entscheidend.

Niemand weiss, wann sich eine Opportunität ergibt. Doch wer sein Unternehmen kontinuierlich entlang der acht Hebel optimiert, ist vorbereitet – wenn sie kommt


Wie stark ist Ihre Bewertungs-Wippe?

Finden Sie heraus, wie Sie bei allen acht Werttreibern abschneiden.

Ermitteln Sie jetzt Ihren Value Builder Score™ auf unserer Website.

Denn Unternehmenswert entsteht nicht zufällig. Er wird gebaut.


 
Weiter
Weiter

Cash vs. Gewinn